Der Ursprüngliche

Jüngere und Ältere treffen sich in kleinen Gruppen und Kreisen

Und dann gibt es noch die dritte Art von Gottesdienst. Diese „dritte Weise“, so Luther, ist die eigentlich „rechte Weise“ des evangelischen Gottesdienstes:

 

„Diejenigen, die mit Ernst Christen sein wollen und das Evangelium mit der Tat und dem Munde bekennen, müssten sich mit Namen (in eine Liste) einzeichnen und sich etwa in einem Hause für sich allein versammeln zum Gebet, (die Schrift) zu lesen, zu taufen, das Sakrament (des Abendmahls) zu empfangen und andere christliche Werke zu üben.“

 

In dieser urchristlichen Form des Gottesdienstes in kleinen Gruppen kommt das zusammen, was zusammen gehört: Glaube und Leben, Alltag und Nachfolge.

 

Die Kirche: das sind wir. Deshalb kommen wir in unseren Gruppen und Kreisen zusammen. Dort teilen wir das Leben miteinander, essen zusammen, feiern das Abendmahl und versuchen, Probleme auf dem Hintergrund des Glaubens gemeinsam zu bewältigen. So werden wir immer mehr zu einer Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft.

 

Deshalb treffen wir uns in verschiedenen Kleingruppen oder Zellen (siehe Gruppen und Kreise) zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten.