Unsere Hauskreise sind kleine Gruppen von Christen, die sich zum gemeinsamen Bibelstudium, Gedankenaustausch, Singen und Beten regelmäßig in Privatwohnungen treffen.

 

Hauskreis, das heißt vor allem auch: eine zwanglose Atmosphäre, intensive freundschaftliche Beziehungen und die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und persönliche Fragen zu klären.

 

In unserer Gemeinde gibt es verschiedene Hauskreise, die sich zu verschiedenen Zeiten treffen. Die genauen Zeiten und Ansprechpartner erfahren sie im Pfarramt.

Männerkochen am 29. Juni 2018

Dieses Mal wird nicht gekocht, sondern gegrillt! Getränke und Grill-Infrastruktur sind vorhaben, Grillgut und evtl. Beilagen einfach selber mitbringen. Wer es für unabdingbar hält, dass es auch einen Salat geben muss :), darf gerne den einen oder anderen mitbringen! Dabei? Einfach kurz Bescheid sagen unter Pfarramt.Gronau@elkw.de oder 07062-21840

Einmal im Monat treffen sich unsere Senioren. Was machen sie da – außer Kaffeetrinken? Das "Sich-Treffen" ist wichtig. Sich austauschen, voneinander wissen, nacheinander fragen, nicht alleine sein ist wichtig. Kaffeetrinken ist wichtig: einen schön gedeckten Tisch genießen, einen Kuchen essen, weil man alleine für sich nicht mehr bäckt, Gemeinschaft pflegen ist wichtig.

 

Bei jedem Treffen gibt es ein Thema mit wechselnden Referenten und einen geistlichen Impuls. Es ist wichtig, dass wir uns als Christen einander daran erinnern: wir Menschen werden nicht von Gott  alleine gelassen. Er versorgt uns, auch wenn wir krank und schwach werden, er verläßt uns nicht, wenn wir alt werden. (Anne Gundert)

 

Der Seniorenkreis in Gronau trifft sich einmal im Monat am Mittwochnachmittag um 14.00 Uhr im Gemeindehaus. Die Termine für das Jahr 2017 finden Sie unten (Tip: Draufklicken und vergrößern!). Geleitet wird der Seniorenkreis von Elisabeth Schick und Anne Gundert. Wenn Sie Kontakt mit ihnen aufnehmen wollen, können Sie das hier tun.

Württembergische Geschichte im Seniorenkreis Gronau: Katharina Pawlowna Romanowa, Großfürstin von Russland, Königin von Württemberg

Am 6. Juni 2017 war das unser Thema im Seniorenkreis in Gronau. Heide Güldner brachte uns das Leben und Wirken Katharina’s nahe. Katharina ist 1788 in Russland geboren und aufgewachsen und interessierte sich für Pferde und für Politik. Sie war eine willensstarke Frau und heiratete in zweiter Ehe 1816 in Sankt Petersburg ihren Cousin, den württembergischen Kronprinzen Wilhelm (1781–1864), den späteren König Wilhelm I. von Württemberg. Die Hochzeit wurde prunkvoll gefeiert., das Volk jubelte, obwohl Notzeit war: Missernten, Teuerung, Hungersnot. Königin Katharina entfaltete eine um-fangreiche Wohltätigkeitsarbeit in Württemberg: Gründung des „Zentralen Wohltätig-keitsvereins“, in dem sie gemeinsam mit bürgerlichen Männern und Frauen an der Linde-rung der Not arbeitete, zahlreiche andere Institutionen, zum Beispiel das Katharinenstift und das Katharinenhospital in Stuttgart, die Württembergische Landessparkasse sowie das Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg gehen auf sie zurück. Katharina starb überraschend im Januar 1819 nach knapp dreijähriger Ehe. König Wil-helm I. ließ seiner Frau auf dem Württemberg bei Stuttgart ein Mausoleum (Grabkapelle) errichten. Auf seinem Portal steht geschrieben: „Die Liebe höret nimmer auf“. Es war ein glanzvoller Nachmittag : Dreißig Gedecke Goldrand-Sammeltassen sowie ein goldenes Mokkaservice (Leihgaben des Gromusle) schmückten den Gemeindesaal. Die üppigen Rosengestecke ergänzten die festliche Tafel. – Ein interessanter Vortrag, ein schönes Ambiente – die Besucherinnen und Besucher des Nachmittages waren wie wir selbst begeistert! Anne Gundert, Seniorenkreis Gronau

Mitarbeitertag: "Gottes Stimme gehört!"

Unter dem Motto „Gottes Stimme hören“ haben sich am 28. Sept. ca. 25 Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde zum gemeinsamen Mitarbeitertag getroffen. Wir waren gespannt, was unser Referent an Gedanken dazu mitbringen würde – und was diese Gedanken „mit uns machen würden“.

 

Helge Keil, Leiter des Lebenszentrums „Wörnersberger Anker“ im schönen Nordschwarzwald, hat uns dann mit hineingenommen in das Hören auf die Stimme Gottes, wie wir es in der Bibel vorfinden. Von Gideon über Samuel bis Paulus war es spannend zu sehen, wie selbstverständlich sie mit Gottes Stimme rechneten.

 

Und es blieb nicht bei der Theorie: Wir haben die Verheißung Jesu „Meine Schafe hören meine Stimme“ ernst genommen und es direkt an Ort und Stelle ausprobiert. Dank der guten und liebevollen Anleitung von Helge Keil konnten sich alle auf diese Übung einlassen – und siehe da: Wir haben es erlebt! Gott spricht, schenkt Gedanken, tröstet und ermutigt uns mit seiner Stimme.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen bekamen die Mitarbeiter einige Informationen aus dem Kirchengemeinderat mitgeteilt. Es folgte ein ausgiebiges Kaffeetrinken und dann beschlossen wir den schönen und fruchtbaren Mitarbeitertag auch schon wieder – motiviert, in Zukunft der Stimme Gottes mehr Beachtung zu schenken.  

Für Männer, die gerne Tiere essen

Da hing er nun dieser Einladungszettel für Samstag, den 29. Juni, in den Schaukästen der Kirchen von Gronau und Prevorst. Eine Provokation in einer Zeit der Vegetarier und Softis. Angesprochen gefühlt haben sich ca. 30 Vertreter der am meisten diskriminierten Bevölkerungsschicht Deutschlands – weiße christliche Männer.

Das Programm war so einfach, wie es in der Einladung stand.

 

1)      Schwein grillen

2)      Schwein essen

 

Alle zivilisatorischen Nebensächlichkeiten, wie Salate, Gemüse, Brot, Teller oder gar Besteck waren absolut unnötig.

Männer haben sich getroffen, kennen gelernt und ausgetauscht bei hervorragendem selbst gebrautem Bier. Nebenher garte das Schwein, am Asadokreuz hängend, über dem offenen Feuer unter dem fachmännischen Auge der Feuerwehr.

 

Mit Einbruch der Dämmerung war das Werk vollbracht. 20kg Schwein landeten auf einem Biertisch und wurden von scharfen großen Messern zerlegt. Wie es sich für weiße christliche Männer geziemt, wurde dem Herrn für seine Gabe und auch für die Gemeinschaft untereinander andächtig gedankt.

Dann ging es ans Essen. Mit bloßen Händen im Stehen wurde das herrlich schmeckende Fleisch verzehrt. Als Gewürz war Meersalz zulässig und für ganz Mutige – eine extrem scharfe Soße.

 

Liebe Frauen – wir haben unsere Hände hinterher nicht an den Hosen oder gar in den Haaren abgewischt. Eine Rolle Zewa war immerhin vorhanden.

 

Zwar handelte es sich um ein Hausschwein, aber das Jagdfeeling durfte nicht zu kurz kommen. Es war ein Luftgewehrstand aufgebaut. Hier wurde manch guter Schuss auf Flaschen und Büchsen abgegeben.

 

Bei völliger Dunkelheit folgte das kulinarische Highlight des Abends – flambierte Kirschen a la Markus auf Vanilleeis. Diese wurden allerdings nicht ganz stilecht auf einem Teller sogar mit Löffel serviert.

 

Es war ein genialer Abend ohne viel Abwasch und Aufwand. Langweilig war wohl niemand. Vielen Dank an alle, die mit geholfen haben. Beim nächsten Mal sind bestimmt wieder alle dabei.

 

Ulli Sussek